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Akademische Freiheit

Qui tacet, consentire videtur

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Diskurs

Wissen schafft Freiheit

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Das gerade vergangene Jahr stand ganz im Zeichen der Wissenschaftsfreiheit. Dies hing unter anderem mit dem 70. Jubeljahr des Grundgesetzes und der darin verbürgten Freiheit der Wissenschaft (Artikel 5, Absatz 3) zusammen.

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen organisierte über das Jahr Veranstaltungen und Aktionen, welche auf der eigens eingerichteten Seite www.wissenschaftsfreiheit.de  gebündelt wurden. Unter anderem wurden „Zehn Thesen zur Wissenschaftsfreiheit“ ausformuliert mit dem Ziel die Freiheit der Wissenschaft zu stärken. Seitens der Initiatoren hieß es hierzu:

Das vorliegende Memorandum versteht sich als Selbstverpflichtung der Wissenschaft in Deutschland, die Freiheit der Wissenschaft zu schützen, sich gegen ihre Beschränkungen zur Wehr zu setzen und sie für künftige Herausforderungen zu stärken.

Da auch uns die Freiheit der Wissenschaft (Akademische Freiheit) antreibt, die Zehn Thesen überzeugen und auch nach 2019 Gehör finden sollen, geben wir das Memorandum hier ungekürzt wieder.

 

1. Wissenschaftsfreiheit weltweit fördern

 

In nicht wenigen Staaten ist die Freiheit der Wissenschaft akut gefährdet, teilweise werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als Regimegegner verfolgt oder gar verhaftet. Hier gilt es für die Wissenschaftsorganisationen, die schwierige Balance zu wahren, diesen Gefährdungen entgegenzutreten und zugleich bestehende Kooperationen als wertvolle Freiräume für die Forschenden zu erhalten. Die Wissenschaft in Deutschland verpflichtet sich, in ihren eigenen Organisationen weiterhin und verstärkt Schutz und Perspektiven für gefährdete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland zu bieten und sich aktiv an Programmen und Netzwerken wie Academy in Exile oder Scholars at Risk zu beteiligen. Mobilität und freier Austausch sind Bedingungen einer erfolgreichen Wissenschaft.

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Goethe-Universität FFM } Irrend lernt man. (JWvG)

uniFFM

Vor einigen Wochen blockten uns die Öffentlichkeitsbeauftragten des StuPa FFM auf Twitter. Da uns die Gründe nicht mitgeteilt wurden, nehmen wir diese bewußte Dialogverweigerung zum Anlaß, auf Spurensuche zu gehen und alle kritikwürdigen Geschehnisse der letzten Monate auf und rund um dem Frankfurter Campus Revue passieren zu lassen.

Alles begann Ende 2017 durch die Ankündigung, daß Polizeigewerkschafter Rainer Wendt einen Vortrag an der Goethe-Universität halten sollte. Für den dortigen AStA und „60 Wissenschafter*innen“ war die erzwungene Absage der Veranstaltung „absolut notwendig“.

Am Donnerstag den 26. Oktober 2017 sollte der Rechtspopulist, Unruhestifter und Vorsitzende der DPolG Bundespolizeigewerkschaft Rainer „Doppelgehalt“ Wendt einen Vortag an der Goethe-Universität Frankfurt halten. Ein Mensch, der sein Gesicht in jede Kamera und Talkshow steckt um Racial Profiling, Sicherheitswahn und verschärfte Gesetzte gegen Alle und Jeden fordert – aber vor allem gegen die Schwächsten in der Gesellschaft.

Nach der Kritik von rund 60 Wissenschafter*innen und der GEW Hessen, sowie auch vom AStA Universität Frankfurt wurde die Veranstaltung nun abgesagt. Wir halten dies für absolut notwendig. (Quelle: AStA FFM)

Da die Absage aufgrund angekündigter Gewalt erfolgte, erntete dies gleichwohl nicht nur Applaus, sondern war auch Auslöser für Diskussionen über freien Rede und den Mut zur Debatte an der Frankfurter Goethe Universität.

Was ist des Freiesten Freiheit? – Recht zu tun! (Johann Wolfgang von Goethe)

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