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Akademische Freiheit

Qui tacet, consentire videtur

Schlagwort

Ideologie

Göttingen } Klo*Sett*Viel*Falt

Klo2
Einweihung der ersten diskriminierungsfreien Toiletten der Georg-August Universität

Bei aller Kritik an der Genderideologie geht die praktische Durchsetzung der Idee und Praxis des „Doing Gender“ seinen kontinuierlichen bürokratischen Gang. Die Georg-August Universität Göttingen hat nun, angestoßen von der institutionellen Gleichstellungsbürokratie der Universität, in einem ersten mutigen Schritt begonnen, die Toilettenlandschaft der Hochschule im Sinne der Diskriminierungsfreiheit umzugestalten. Den Anfang macht dabei die Einrichtung von Herren/FrauenTrans*InterToiletten im Göttinger Oeconomicum, einem der am zentralen Campus gelegenen Lehr- und Forschungsgebäuden.

Eine empirische Messung des so erzielten Rückgangs der toilettenbezogenen Diskriminierung steht bislang noch aus. Wir hoffen auf ein qualitatives Forschungsdesign, durchgeführt vom Göttinger Institut für Demokratieforschung.

Zur intellektuellen Einordnung der jüngsten, steuergeldfinanzierten Erhöhung der Gendergerechtigkeit im Großraum Göttingen kann ein passender Artikel von Michael Klonovsky wieder vorgelegt werden: Weiterlesen „Göttingen } Klo*Sett*Viel*Falt“

♪♫♪ Wissenschaftsmarsch ♪♫♪

wissenschaft

Am kommenden Sonnabend (22. April 2017) wird weltweit zum sogenannten „March for Science“ aufgerufen. Ihren Ursprung haben diese Demonstrationen in den USA als Reaktion auf Aussagen von Präsident Trump (Stichwort: „alternative facts“). Motto:

Science, not silence (Wissenschaft nicht Schweigen)

Wissenschaftsfreiheit! Akademische Freiheit! Wissenschaft statt Ideologie/Idiotie! Im Grund genommen könnte man es mit diesem Hinweis bewenden lassen und schlicht dazu aufrufen: Hin da!!!11!elf!1!

Gleichwohl möchten wir zumindest kurz und stichpunktartig auf die Kritik am Marsch hinweisen.

  • Von etlichen Kritikern wird angeführt, daß eine elitäre Demonstration für eigentliche Banalitäten (Fakt schlägt Fake) die Kluft zwischen Wissenschaftswelt und Kritikern/Skeptikern eher vergrößert als verringert.
  • Die Gegenüberstellung von echten und alternativen Fakten greift zu kurz. Fakten sind in der Wissenschaft eher rar und oft nur ein kleiner Teil komplizierter Zusammenhänge. Natürlich sind Fakten, wie das Wort schon sagt, nicht verhandelbar. Anders verhält es sich mit Annahmen, Hypothesen und Theorien. Diese dürfen, sollten und müssen oft sogar in Frage gestellt werden.
  • Durch die Verknüpfung mit dem internationalen Earth Day werfen einige Kritiker den Initiatoren des March for science eine Überbetonung der moralischen zulasten der sachlichen Ebene vor. Diese Strategie der Moralisierung wird sonst der populären Seite vorgeworfen.
  • Die Fokussierung auf #Trump lenkt von anderen, viel evidenteren Problemen ab. Wieso prangert man zum Beispiel nicht die ideologische Beeinflussung an deutschen Hochschulen an? Warum zeigte man sich nicht ebenso deutlich solidarisch als Studenten und Dozenten in Hongkong, Moskau oder Istanbul für ihre Freiheiten demonstrierten?
  • Als weiterer Kritikpunkt ist die Selbstüberhöhung in der öffentlichen Selbstdarstellung anzuführen. Die Selbstdarstellung, man sei – anders als politische Akteure – letztlich fähig, abschließend wahr und unwahr zu unterscheiden, mag für eng begrenzte wissenschaftliche Fragestellungen überzeugen. Im Bereich der normativen politischen Urteile hingegen sollte jeder seriöse Wissenschaftler Zurückhaltung üben und die Grenzen seiner Methodik benennen. Die Selbstüberschätzung, bis in die Sphäre der Politik mit wissenschaftlicher Objektivität wahr und unwahr trennen zu können, wird in der öffentlichen Wahrnehmung niemanden überzeugen. Mittelfristig könnte diese Anmaßung sogar der Glaubwürdigkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse in solchen Bereichen schaden, in denen sie tatsächlich erlangt werden können. Dieser Glaubwürdigkeitsverlust könnte eine ungewollte und nicht wünschenswerte Folge des Wissenschaftsmarsches sein.
  • Zuguterletzt sollten sich die Initiatoren etwas skeptischer mit der von ihnen benutzten Symbolik befassen. Insbesondere die amerikanische March-Bewegung läßt eine gewisse Sympathie mit linken bzw. linksradikalen Symbolen erkennen. Die propagierte politische Neutralität bleibt da rein optisch auf der Strecke. Merke: Wissenschaft ist KEINE Meinung!

Weiterlesen „♪♫♪ Wissenschaftsmarsch ♪♫♪“

AStA Bremen die Zweite } Teilerfolg vs. Großteilniederlage

teilerfolg2Vor einigen Monaten startete diese Seite mit dem Konflikt zwischen dem AStA Bremen und Prof. Dr. Jörg Baberowski aus Berlin. Dieser Streit wurde kürzlich vor dem Kölner Landgericht fortgesetzt und vorläufig entschieden. (Aktenzeichen: 28 O 324/16) Bis auf ein Detail gab das Gericht der Vorinstanz und Prof. Dr. Baberowski Recht.

Wie dem Urteil zu vernehmen ist, waren die Zitate welche Herrn Baberowski zu Last gelegt wurden arg gekürzt und sinnentstellt: Obgleich der wiedergegebene Wortlaut der Aussagen des Klägers zutreffend ist, ist seine Äußerung jeweils durch das Weglassen einer nachfolgenden Passage aus dem Zusammenhang gerissen und damit sinnentstellend wiedergegeben worden.“

„Wenn man nicht bereit ist, Geiseln zu nehmen, Dörfer niederzubrennen und Menschen aufzuhängen und Furcht und Schrecken zu verbreiten, wie es die Terroristen tun, wenn man dazu nicht bereit ist, wird man eine solche Auseinandersetzung nicht gewinnen“ … vom AStA unterschlagen wurde … „Dann sollte man die Finger davon lassen. Also auf der einen Seite ja, natürlich, Deutschland soll eine Funktion übernehmen, und es ist wichtig, dass Deutschland Verantwortung übernimmt, vor allen Dingen in solchen Konflikten, die es selbst betreffen. Aber man sollte sich schon gut überlegen, für welchen Krieg man a) gerüstet ist und ob man ihn gewinnen kann. Und wenn man ihn nicht gewinnen kann, soll man es lassen.“ Weiterlesen „AStA Bremen die Zweite } Teilerfolg vs. Großteilniederlage“

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