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Akademische Freiheit

Qui tacet, consentire videtur

Schlagwort

Linksextremismus

Uni HH } Die Toleranz der Anderen

fistVor wenigen Tagen wurde während der Sitzungspause des Studierendenparlaments (Stupa) der Hamburger Universität ein Vertreter des Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) von einer Gruppe Vermummter bedroht und angegriffen. Infolge von Tritten und Schlägen fiel der Studentenvertreter über eine Stuhlreihe und zog sich zahlreiche Verletzungen zu. Die Täter flohen über das sogenannte Cafe Knallhart, einer seit mehreren Jahrzehnten besetzten Räumlichkeit der Universität. Grund für diese Gewalttat war die angebliche Mitgliedschaft in einer Burschenschaft. Das Opfer ist tatsächlich in einer Studentenverbindung aktiv, gleichwohl in einem dem Toleranzprinzip verpflichteten Corps. Dort kann man erfahren:

Toleranzprinzip heißt, dass wir unsere Mitglieder unabhängig von Konfession, Ethnie oder akademischer Prägung bei uns aufnehmen. Dieses Toleranzprinzip schätzen und leben wir besonders.

Außerdem sind Corps unpolitisch, d.h. das Corps bevormundet Mitglieder nicht in parteipolitischen Angelegenheiten. Solange die Meinungen nicht ins eine oder andere Extrem gehen und der demokratischen Grundordnung nicht entgegenlaufen ist bei uns jeder Willkommen.

Wer eine unmißverständliche Distanzierung seitens der anderen Studentenparlamentarier erwartete, wurde von der Erklärung der Hochschulgruppe CampusGrün bitter enttäuscht. Was hat Laura, Svenja und Melf nur geritten, eine Art Rechtfertigung statt einer glaubhaften Distanzierung zu veröffentlichen? Wenn man ihren Worten Glauben schenkt, so waren sie nicht minder darüber erschreckt, daß die Sitzung nach dem Vorfall nicht mehr beschlußfähig war. Böse Zungen könnten vermuten, man würde auch zukünftig Stimmenverhältnisse in den Pausen oder schon vor den Sitzungen durch ein Klima der Angst und durch tatsächliche Bedrohung (Stichwort: Strukturelle Gewalt) korrigieren. Weiterlesen „Uni HH } Die Toleranz der Anderen“

AStA Köln } Theorie & Diskussion unerwünscht

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Wie der Humanistische Pressedienst (hpd) berichtet, wurde der Soziologe und Politologe Prof. Dr. Armin Pfahl-Traughber kurzfristig von der Veranstaltungsreihe „Aspekte der Kritik“ des AStA Köln ausgeladen. Der versierte Extremismus- und Antisemitismusforscher sollte eigentlich am 29. November 2016 zur Frage „Gibt es Antisemitismus und Muslimenfeindlichkeit in der AfD?“ referieren. Doch dann kam alles anders als geplant.

Am 13. November ließen die Veranstalter den Referenten von der Ausladung wissen, da „das Organisationsteam nicht mit den von Ihnen getätigten Darstellungen zum Thema Linksextremismus identifizieren kann bzw. diese nicht unterstützen kann.“ Diese Ausladung ist verwunderlich, da diese Publikation nicht neu und die Materie nicht das Thema der Veranstaltung war. Ganz im Gegenteil. Weiterlesen „AStA Köln } Theorie & Diskussion unerwünscht“

Humboldt Universität } H²O-Aktivismus

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So vorbildlich es von der Berliner Zeitung ist, diesen Vorfall publik zu machen, so verwunderlich ist die Verniedlichung dieses Vorfalls als Zwischenfall von Aktivisten. Vielmehr handelt es sich bei diesen und ähnlichen Fällen um ideologisch motivierte Angriffe auf die Freiheit des Lehrens. Was war geschehen?

Laut dem Bericht der Zeitung stürmten am 8. November mindestens 5 schwarz gekleidete und maskierte Personen während der Vorlesung in einen Hörsaal der Berliner Humboldt Universität, übergossen den Dozenten u.a. mit einem Eimer Wasser und präsentierten derweil ein Transparent auf dem deren Parteimitgliedschaft thematisiert wurde.

Wenige Tage nach der Aktion veröffentlichte die Fachschaftsinitiative Gender Studies eine Stellungnahme. Da diese zwar am 11.11. aber ohne Angabe einer Uhrzeit (11:11 Uhr) veröffentlicht wurde, ist davon auszugehen, daß es sich hierbei nicht um Satire handelt. Wir raten den Autoren daher dringend einen Zirkus aufzusuchen, um sich vor Augen zu führen wie sich Clowns gefälligst zu verkleiden haben. Den genialsten verbalen Streich ist den Autoren gleichwohl hiermit geglückt: Weiterlesen „Humboldt Universität } H²O-Aktivismus“

Volkstraurigkeitstag

Sucht man dieses Jahr nach Nachrichten zum Volkstrauertag, so stehen Berichte zu Schändungen und Schmierereien ganz vorn. Man könnte dies als schändliche Tat weniger abtun. Doch leider scheinen derartige Schändungen weder thematische noch zeitliche Einzelfälle zu sein. Das Entehren und Zerstören von Friedhöfen, Weltkultur-, Grab-, Gedenk- oder Kultstätten ist nicht ansatzweise diskutabel oder relativierbar. Um so beängstigender werden solche Untaten, wenn sie ideologisch legitimiert und begründet werden. Dann ist Theorie zum realen Fanatismus gereift. Was hat dieses Phänomen mit Akademischer Freiheit zu tun? Weiterlesen „Volkstraurigkeitstag“

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