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Akademische Freiheit

Qui tacet, consentire videtur

Kategorie

Unfreiheiten

Narrenmatt im Welfengarten

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Am 16. November 2016 tagte in Raum E 415 die Studentische Vollversammlung (VV) der Leibniz Universität Hannover (LUH) zu einem inoffiziellen Turboschachturnier, welches sich vorzüglich aus dem Turnierprotokoll rekapitulieren läßt.

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Weißer Bauer von f2 auf f3

Zwei Studenten sahen das Unheil kommen und beantragten ein ausnahmsloses Schachverbot auf dem Gelände der Universität Hannover. Dieses wurde ihrerseits hieb- und stichfest (zwölffach) begründet.

bauersSchwarzer Bauer von e7 auf e6

Team Schwarz kontert mit einem Antrag auf Verschiebung des Wichsverbot-Antrages nach vorne da „Verbindungsstudent*innen würden ja VV verlassen – was zu begrüßen wäre“ sowie den Aufschub des Schachverbot-Antrages nach hinten, da über diesen Antrag seitens der Sitzungsleitung schon einstimmig entschieden wurde. Weiterlesen „Narrenmatt im Welfengarten“

Humboldt Universität } H²O-Aktivismus

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So vorbildlich es von der Berliner Zeitung ist, diesen Vorfall publik zu machen, so verwunderlich ist die Verniedlichung dieses Vorfalls als Zwischenfall von Aktivisten. Vielmehr handelt es sich bei diesen und ähnlichen Fällen um ideologisch motivierte Angriffe auf die Freiheit des Lehrens. Was war geschehen?

Laut dem Bericht der Zeitung stürmten am 8. November mindestens 5 schwarz gekleidete und maskierte Personen während der Vorlesung in einen Hörsaal der Berliner Humboldt Universität, übergossen den Dozenten u.a. mit einem Eimer Wasser und präsentierten derweil ein Transparent auf dem deren Parteimitgliedschaft thematisiert wurde.

Wenige Tage nach der Aktion veröffentlichte die Fachschaftsinitiative Gender Studies eine Stellungnahme. Da diese zwar am 11.11. aber ohne Angabe einer Uhrzeit (11:11 Uhr) veröffentlicht wurde, ist davon auszugehen, daß es sich hierbei nicht um Satire handelt. Wir raten den Autoren daher dringend einen Zirkus aufzusuchen, um sich vor Augen zu führen wie sich Clowns gefälligst zu verkleiden haben. Den genialsten verbalen Streich ist den Autoren gleichwohl hiermit geglückt: Weiterlesen „Humboldt Universität } H²O-Aktivismus“

Türk-Alman Üniversitesi | Türkisch-Deutsche Universität

freedom-1129441_960_720Ein Musterbeispiel wie nahe Akademische Freiheit und Unfreiheit liegen können, bietet die Türkisch-Deutsche Universität in Istanbul. Die Idee einer Zusammenarbeit zwischen der Türkei und Deutschland liegt länger zurück und konkretisierte sich im Jahr 2007 mit einem gemeinsamen Regierungsabkommen. Im Jahr 2010 folgte die Gründung der Universität, vier Jahre darauf die feierliche Eröffnung. Seither wird vor Ort, dank der Kooperation mit zahlreichen deutschen Universitäten, zumeist in deutscher Sprache unterrichtet. Die multilinguale und internationale Ausrichtung der Universität erfordert und fördert den akademischen Austausch über Länder-, Kultur- und Sprachgrenzen hinweg. In dieser Hinsicht ist bzw. war das Projekt ein Paradebeispiel akademischer Freiheiten. Weiterlesen „Türk-Alman Üniversitesi | Türkisch-Deutsche Universität“

Volkstraurigkeitstag

Sucht man dieses Jahr nach Nachrichten zum Volkstrauertag, so stehen Berichte zu Schändungen und Schmierereien ganz vorn. Man könnte dies als schändliche Tat weniger abtun. Doch leider scheinen derartige Schändungen weder thematische noch zeitliche Einzelfälle zu sein. Das Entehren und Zerstören von Friedhöfen, Weltkultur-, Grab-, Gedenk- oder Kultstätten ist nicht ansatzweise diskutabel oder relativierbar. Um so beängstigender werden solche Untaten, wenn sie ideologisch legitimiert und begründet werden. Dann ist Theorie zum realen Fanatismus gereift. Was hat dieses Phänomen mit Akademischer Freiheit zu tun? Weiterlesen „Volkstraurigkeitstag“

Mauerfall } Mauern bauen | Mauern überwinden

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Der 9. November 1989 gilt als der Tag des Mauerfalls in Berlin und der Beginn vom Ende der innerdeutschen Grenze. Seit dem 11. August 1961 bestand dieses Mauerwerk, welches nicht nur eine Stadt sondern eine ganze Nation, Familien, Freunde und Kommolitonen trennte. Zahlreiche Studentengruppen organisierten, insbesondere in den ersten Mauerjahren, Fluchthilfe zwischen Ost und West.

Bei Tunnelprojekten dem dem nach der Anzahl der Geflüchteten sogenannten „Tunnel 57“ beteiligten sich rund um Wolfgang Fuchs auch Studenten wie der spätere Astronaut und Burschenschafter Reinhard Furrer. Der VDSt  Berlin  fungierte als eine Art Vermittlungsstelle für Fluchthelfer in Berlin. Aktive der Deutschen Gildenschaft nutzen länderübergreifende Beziehungen zwischen Berlin und Wien, um mit Dokumenten die Flucht zu ermöglichen. Der Fluchthelfer Volker G. Heinz sicherte seine Aktivitäten als Fluchthelfer, über prominente Mitglieder seines Corps in Heidelberg ab. Weiterlesen „Mauerfall } Mauern bauen | Mauern überwinden“

Initiative für Toleranz und Zivilengagement

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Seit dem Jahr 2002 zählt die Seite „Initiative für Toleranz und Zivilengagement“ Aktionen gegen Verbindungsstudenten auf. Für aktuelle und herausragende Fälle werden wir zukünftig auf diese Seite oder die direkte Quelle verweisen. In einer Selbstdarstellung auf der Seite heißt es:

Die Initiative für Toleranz und Zivilengagement engagiert sich gegen politischen Extremismus. Wir wollen auf extremistische Gewalt gegen Sachen und Menschen hinweisen, um so die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf kaum beachtete Straftaten zu lenken. Weiterlesen „Initiative für Toleranz und Zivilengagement“

CICERO & AStA Bremen } Redeunfreiheit

Vor einigen Tagen lud der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) zusammen mit der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) zu einem Vortragsabend zum Thema „Gewalt verstehen“ ein. Dieser sollte in den Räumen der Uni Bremen stattfinden bis der AStA dagegen mobilisierte. Anstoß nahmen die Protagonisten am angekündigten Referenten Jörg Baberowski, Dozent an der Humboldt Universität in Berlin. Sinnigerweise endete der Mobilisierungsaufruf zur  Verhinderung des Vortrages mit dem Ausruf „★ […] FUR EINE BUNTE UNI! ★“  Weiterlesen „CICERO & AStA Bremen } Redeunfreiheit“

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